Jan 272014
 

Mein kreatives Tief läßt immer noch Platz für ein paar Empfehlungen. Diesmal stelle ich 4 Programme vor, die mir die Arbeit an meiner Dissertation erleichtern – ausnahmsweise ohne Ostasien-Bezug.

Citavi

http://www.citavi.de/de/index.html

Dieses Programm zur Literatur- und Zitatverwaltung gibt es mittlerweile an jeder deutschen Universität für Studenten und Dozenten kostenlos und es kann, wenn man sich darauf einläßt, eine aufwendige, aber am Ende lohnende Zeitinvestition sein. Textstellen oder Inhalte, die für das Projekt relevant sind, kann man darüber sowohl den Büchern zuordnen, die man benutzt, als auch thematisch zusammenstellen. Kein nachträgliches Suchen von Seitenzahlen, kein tagelanges Basteln am Literaturverzeichnis und vor allem: Nie bei Schreibbeginn vor einer leeren Seite sitzen müssen.

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Workflowy

https://workflowy.com/

Mit diesem schlanken Programm lassen sich Listen anfertigen, verwalten und abarbeiten.

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Sep 162013
 

In letzter Zeit tut sich einiges an Übersetzungen von Werken Inoue Hisashis. Meines Wissens liegen zum Zeitpunkt dieses Eintrages folgende Werke in anderen Sprachen vor.

Deutsch:

Inoue Hisashi: Kalter Krieg, (Szene aus Shōgeki Zenshū), Übers. Stanca Scholz-Cionca, In: AnbautenUmbauten. Fest­schrift für Wolfgang Schamoni zum 60. Geburtstag. Hrsg. v. Wolfgang Sei­fert und Asa-Bettina Wuthenow, München: iudicium Verlag 2003.

Die Tage mit Vater. Theaterstück (Chichi to kuraseba), Übers. Isolde Asai, In: Fünf Theaterstücke aus Japan. München: Iudicium 2008.

Shakespeare als interkulturelle Schnittstelle am Beispiel einer kommentierten Übersetzung von Inoue Hisashis »Tenpō Jūninen no Sheikusupia«, Übers. Nina Olligschläger (unveröffentlicht).

Little Boy – Big Taifoon, Übers. Soeren Voima und Sachiko Hara, Berlin: henschel 2011.

Die Sieben Rosen von Tōkyō (Tōkyō sebun rōzu), Übers. Matthias Pfeifer, Berlin: be.bra 2013. Continue reading »

Aug 262013
 

DasguteBuchAus der Serie: Das gute, aber zu kurz besprochene Buch.

Nünning: Grundbegriffe der Literaturtheorie

Nünning: Grundbegriffe der Literaturtheorie

Einführungen in die Literaturtheorie gibt es viele und auch viele hervorragende. Nünnings Buch sticht heraus, weil es ein Wörterbuch ist, das die wichtigsten Schlagwörter erklärt. Trotzdem kann man es auch gut von vorne nach hinten lesen, um einen Überblick über die wichtigsten Theorien zu bekommen. Wer noch nicht genau weiß, was es mit einem Implizierten Autor auf sich hat, wem der Begriff Bildfeld nichts sagt oder wer noch einmal nachlesen möchte, was man genau unter einem Sprechakt versteht, findet gut verständliche Auskunft in diesem Buch.

Nünning, Ansgar. Grundbegriffe der Literaturtheorie. Stuttgart: Metzler, 2004.

Jun 102012
 

Vor kurzem wurde von La Rassegna del traduttore eine große internationale Liste von Übersetzungsblogs zusammengestellt. Ein gleichartiges Großprojekt steht nicht auf meinem Plan, aber ich würde gerne Blogs mit wissenschaftlichem Anspruch, die sich mit Japan auseinandersetzen, an einem Ort versammeln. Reiseberichte, Wirtschaftsberatung oder Blogs, die sich japanischer Popkultur oder Gadgets aus Fanperspektive nähern, sollen dabei ausgespart bleiben. Mein Schwerpunkt sind deutschsprachige Seiten, doch gute andere, für mich rezipierbare (d.h. französische, chinesische) Seiten nehme ich auch gerne auf. Japanische Blogs sind zu zahlreich, um momentan von mir erfaßt werden zu können. Für englische Blogs gibt es die erfreulich ausführliche Seite http://japanblogdirectory.com/.
Wenn jemand Hinweise auf weitere Links hat, würde ich mich darüber freuen. Meine bisherigen Funde:

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Feb 222012
 
Inoue Hisashis Essay-Band 7: Akutō to yūrei 悪党と幽霊 (Schufte und Gespenster).

Inoue Hisashis Essay-Band 7: Akutō to yūrei 悪党と幽霊 (Schufte und Gespenster).

Inoue Hisashis Essays wurden in zehn Bänden im Chūō kōron sha-Verlag veröffentlicht. Da es für meine Arbeit ohnehin von Nöten war, mir eine Übersicht darüber zu verschaffen und ich vermute, daß es auch für andere einen Nutzen haben könnte, poste ich hier die Inhaltsverzeichnisse.

井上ひさしのエッセイ集1-10の目次
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Mai 302010
 
Ein Antiquariat in Jinbo-cho

Ein Antiquariat in Jinbō-chō

Durch ein Kurzstipendium hatte ich die Gelegenheit, vor Fertigstellen meiner Abschlußarbeit noch einmal in Tokyo relevante Literatur zu sammeln. Wenn es auch vom gewöhnlichen Inhalt dieses Journals etwas abweicht, gebe ich gern ein paar Erfahrungen aus dieser Zeit weiter.

Generell ist es wichtig, bereits vor der Anreise Professoren um Empfehlungsschreiben zu bitten und Kontakte mit japanischen Wissenschaftlern herzustellen, da es sonst fast unmöglich ist, Zutritt zu Universitätsbibliotheken zu erhalten. Es versteht sich, daß dafür ein Überblick über die vorhandenen Bibliotheken und ihre Kataloge notwendig wird, um abgleichen zu können, für welche Bibliotheken ein Empfehlungsschreiben sinnvoll ist.

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Dez 312009
 

Die sich mit inhaltlichen Materialien beschäftigen Webseiten wurden bereits im Eintrag Ressourcen (jüngst erweitert) vorgestellt – hier nun ein paar Seiten und Programme, die beim Umgang mit diesen Quellen hilfreich sein können.

Werkzeug zur automatischen Umwandlung von alten zu neuen Schriftzeichen und umgekehrt (Japanisch)

Mit einem Knopfdruck können auf dieser Webseite alte in neue japanische Schriftzeichen umgewandelt werden – selbst ganze Texte können eingegeben werden. Eine nachträgliche Kontrolle ist dennoch unumgänglich.

Übersichtstabelle zu chinesischen Romanisierungen

Mit dem üblichen Suchbefehl (am PC: Strg + F) kann man leicht jegliche Zeichenkombination der drei häufigsten chinesischen Transkriptionssysteme, Bopomofo, Wade-Giles und Pinyin, aufsuchen und abgleichen.

Schriftzeichensatz mit (nahezu) allen alten Schriftzeichen

Mit den kostenlosen Han-Nom-Fonts lassen sich auch veraltete oder ungewöhnliche Schriftzeichen darstellen und verwenden, die man mit den vorinstallierten Zeichensätzen von Windows nicht sehen kann.

Jun 152009
 

Crossasia

Ein unbezahlbares (und deswegen glücklicherweise kostenloses) Arbeitsmittel sind die Kataloge und Zugänge zu Datenbanken, Enzyklopädien, Wörterbüchern und so fort, derer man über Crossasia habhaft werden kann. (Zugriff haben Dozenten und Studenten kostenlos, alle anderen – soweit mir bekannt – nur über eine Mitgliedschaft bei der Staatsbibliothek Berlin.)

Guo Moruos Werke bei Millionbook

Einige Werke Guo Moruos stehen bei Millionbook kostenlos zur Verfügung und eignen sich für schnelles Nachschlagen. Die Übersetzungen sind hier leider nicht verzeichnet.

Kindai Digital Library

Unmengen frei zugängliche japanische Bücher zu allen Themengebieten.

Mori Ogais Werke bei aozora

Einige Werke Mori Rintarōs (alias Mori Ōgais) stehen bei Aozora kostenlos zur Verfügung und eignen sich für schnelles Nachschlagen. Die Übersetzungen sind hier leider nicht verzeichnet.

Ostasiatische Kataloge

In der Staatsbibliothek zu Berlin, die die größte ostasiatische Sammlung Europas besitzt, kann man neben dem allgemeinen Katalog in einem gesonderten Katalog in den jeweiligen Fremdsprachen suchen. Statt beispielsweise 5 Büchern zu Guo Moruo, die man im normalen Katalog findet, stehen dort 160 (in Worten: hundertsechzig) Bücher zur Verfügung.

Index zu Guo Moruos Literatur-Gesamtausgabe

Hsi-chu Bolick 黃熹珠 und Ling-k’uan Huang 黃齡寬 von der University of North Carolina at Chapel Hill haben einen großen Index der Literatur-Gesamtausgabe zusammengestellt; in chinesischer Schrift, Pinyin und Wade Giles kann man alle Inhalte finden.

Etymologisches japanisches Onlinewörterbuch

Noch nicht umfassend, bietet dieses Wörterbuch doch in mancher Worte Ursprung Einblick.

(Diese Liste wird laufend erweitert.)

Hsi-chu Bolick (黃熹珠)
Ling-k’uan Huang (黃齡寬)