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Ein Antiquariat in Jinbo-cho

Ein Antiquariat in Jinbō-chō

Durch ein Kurzstipendium hatte ich die Gelegenheit, vor Fertigstellen meiner Abschlußarbeit noch einmal in Tokyo relevante Literatur zu sammeln. Wenn es auch vom gewöhnlichen Inhalt dieses Journals etwas abweicht, gebe ich gern ein paar Erfahrungen aus dieser Zeit weiter.

Generell ist es wichtig, bereits vor der Anreise Professoren um Empfehlungsschreiben zu bitten und Kontakte mit japanischen Wissenschaftlern herzustellen, da es sonst fast unmöglich ist, Zutritt zu Universitätsbibliotheken zu erhalten. Es versteht sich, daß dafür ein Überblick über die vorhandenen Bibliotheken und ihre Kataloge notwendig wird, um abgleichen zu können, für welche Bibliotheken ein Empfehlungsschreiben sinnvoll ist.

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Die sich mit inhaltlichen Materialien beschäftigen Webseiten wurden bereits im Eintrag Ressourcen (jüngst erweitert) vorgestellt – hier nun ein paar Seiten und Programme, die beim Umgang mit diesen Quellen hilfreich sein können.

Werkzeug zur automatischen Umwandlung von alten zu neuen Schriftzeichen und umgekehrt (Japanisch)

Mit einem Knopfdruck können auf dieser Webseite alte in neue japanische Schriftzeichen umgewandelt werden – selbst ganze Texte können eingegeben werden. Eine nachträgliche Kontrolle ist dennoch unumgänglich.

Übersichtstabelle zu chinesischen Romanisierungen

Mit dem üblichen Suchbefehl (am PC: Strg + F) kann man leicht jegliche Zeichenkombination der drei häufigsten chinesischen Transkriptionssysteme, Bopomofo, Wade-Giles und Pinyin, aufsuchen und abgleichen.

Schriftzeichensatz mit (nahezu) allen alten Schriftzeichen

Mit den kostenlosen Han-Nom-Fonts lassen sich auch veraltete oder ungewöhnliche Schriftzeichen darstellen und verwenden, die man mit den vorinstallierten Zeichensätzen von Windows nicht sehen kann.

(Diese Liste wird laufend erweitert.)

Crossasia

Ein unbezahlbares (und deswegen glücklicherweise kostenloses) Arbeitsmittel sind die Kataloge und Zugänge zu Datenbanken, Enzyklopädien, Wörterbüchern und so fort, derer man über Crossasia habhaft werden kann. (Zugriff haben Dozenten und Studenten kostenlos, alle anderen – soweit mir bekannt – nur über eine Mitgliedschaft bei der Staatsbibliothek Berlin.)

Guo Moruos Werke bei Millionbook

Einige Werke Guo Moruos stehen bei Millionbook kostenlos zur Verfügung und eignen sich für schnelles Nachschlagen. Die Übersetzungen sind hier leider nicht verzeichnet.

Kindai Digital Library

Unmengen frei zugängliche japanische Bücher zu allen Themengebieten.

Mori Ogais Werke bei aozora

Einige Werke Mori Rintarōs (alias Mori Ōgais) stehen bei Aozora kostenlos zur Verfügung und eignen sich für schnelles Nachschlagen. Die Übersetzungen sind hier leider nicht verzeichnet.

Ostasiatische Kataloge

In der Staatsbibliothek zu Berlin, die die größte ostasiatische Sammlung Europas besitzt, kann man neben dem allgemeinen Katalog in einem gesonderten Katalog in den jeweiligen Fremdsprachen suchen. Statt beispielsweise 5 Büchern zu Guo Moruo, die man im normalen Katalog findet, stehen dort 160 (in Worten: hundertsechzig) Bücher zur Verfügung.

Index zu Guo Moruos Literatur-Gesamtausgabe

Hsi-chu Bolick 黃熹珠 und Ling-k’uan Huang 黃齡寬 von der University of North Carolina at Chapel Hill haben einen großen Index der Literatur-Gesamtausgabe zusammengestellt; in chinesischer Schrift, Pinyin und Wade Giles kann man alle Inhalte finden.

Etymologisches japanisches Onlinewörterbuch

Noch nicht umfassend, bietet dieses Wörterbuch doch in mancher Worte Ursprung Einblick.

(Diese Liste wird laufend erweitert.)

Hsi-chu Bolick (黃熹珠)
Ling-k’uan Huang (黃齡寬)