Okt 282013
 

auerbachAnläßlich des 100. Jahrestages des Erscheinens der Faust-Übersetzung von Mori Ôgai freue ich mich, in Auerbachs Keller einen Vortrag über die Entstehung, die Umsetzung und die Wirkung dieses Textes halten zu dürfen. Das historische Restaurant ist nicht nur Schauplatz in Goethes Tragödie, sondern auch der Ort, an dem sich Mori Ôgai 1885 zu einer Übertragung des Werkes entschied.

Montag, den 04.11.2013
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Großer Keller

Okt 072013
 
Hauptcampus der Universität Kyoto

Hauptcampus der Universität Kyoto

Am letzen Wochenende ging die erste Konferenz der European Association for Japanese Studies in der Universität Kyoto über die Bühne. Von mir aus könnten Konferenzen dieser Art gern eine Woche dauern. Die übliche Komprimiertheit zwingt einerseits, auf wichtige und interessant scheinende Vorträge zu verzichten, andererseits sehr viel verschiedene Eindrücke auf einmal verarbeiten zu müssen. Zudem kann bei zwanzig Minuten Redezeit nicht mehr als ein winziger Einblick ins Thema gegeben werden. Rund 130 Vorträge in zwei Tagen – das kann nur als eine Kontaktbörse verstanden werden, als die es auch gute Dienste leistet.

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Aug 192013
 

Vom 28. bis 29. September 2013 findet in der Faculty of Letters der Universität Kyoto die erste EAJS-Konferenz auf japanischem Boden statt. Mittlerweile steht das vielversprechende Programm. Mein Vortrag mit dem Titel: “All fun and games? Implications of Inoue Hisashi’s transtextual references to Edo gesaku literature” findet sich in Section 2: Language and Literature; Session 6: Textual Encounters: Classical and Modern Japanese Texts.

Sonntag, 29. September 2013

11:00 Uhr

Universität Kyoto

Literarische Fakultät

Jun 102013
 
Campus Frankfurt

Campus Frankfurt

Es ist nun schon ein paar Monate her, aber der EAJS-Doktorandenworkshop, an dem ich im März 2013 teilnehmen konnte, wirkt nach, so daß ich ein wenig davon berichten werde.

Jedes Jahr organisiert die European Association for Japanese Studies (EAJS) in einer anderen europäischen Stadt einen Workshop für Japanologen, die sich gerade am Anfang oder in der Mitte ihres Dissertationsprojektes befinden. Finanziert wird das Projekt von der Toshiba International Foundation und der Japan Foundation; das heißt für die Teilnehmer, Anfahrtskosten bis zu 500 Euro, Verpflegung und Unterkunft werden bezahlt. Die Doktoranden kommen aus allen Gebieten der Japanologie und werden in unterschiedliche Sektionen eingeteilt, die jeweils von einem oder mehreren Professoren, die Experten in dem Gebiet sind, intensiv betreut werden. Continue reading »

Jun 032013
 

Komori ShimamuraAuf dem Doktoranden-Workshop der EAJS, von dem ich nächste Woche berichten werde, hat Frau Prof. Abe-Auestad für mich den Kontakt zu Prof. Shimamura Teru hergestellt. Er unterrichtet an der Ferris-Universität Japanische Literatur der Gegenwart und kennt sich mit Inoue Hisashi (den ich in meiner Dissertation erforsche) sehr gut aus. Vorletzten Sonntag hat er hat mich eingeladen, die Inoue-Hisashi-Ausstellung zu besuchen und dort auch der Rede von Prof. Komori Yōichi beizuwohnen, der über Inoue Hisashi und Utopia gesprochen hat. Continue reading »

Mai 312013
 

Shimamura-Komori-Tokyo 045Noch bis zum 9. Juni hat man in Yokohama die einmalige Gelegenheit, eine Ausstellung zu Inoue Hisashi zu besuchen. Das Kanagawa Museum of Modern Literature stellt dem Besucher in drei Räumen Bücher, Zeichnungen, andere Artefakte und viele Informationen über den Schriftsteller zur Verfügung. Wer, wie ich, schon immer einmal wissen wollte, wie Shows in dem Strip-Theater, in dem Inoue seine Karriere begonnen hat, eigentlich aussahen oder eine der fein ausgearbeiteten Karten, die er als eigene Orientierung für seine Werke anfertigte, sehen wollte, hat nun noch eine Woche Zeit dafür. Für diejenigen unter meinen Lesern, die bedauern, es nicht rechtzeitig zum Ende der Ausstellung nach Yokohama zu schaffen, gibt es die Möglichkeit, sich in Form des Katalogs die Ausstellung im Kleinformat bestellen.

 

Nov 242012
 

Ich habe die Ehre, im Rahmen der Feierlichkeiten zu Mori Ôgais 150. Geburtstag in der Mori-Ôgai-Gedenkstätte der Humboldt-Universität zu Berlin einen Vortrag halten zu dürfen. Es wird eine Einführung in die Faust-Übersetzung Moris und ist für Besucher offen. Fachkenntnisse sind nicht notwendig.

Im Anschluß spricht Herr Prof. Kracht über Moris Verhältnis zur Religion.

“Ôgais Faust-Übersetzung” Vortrag von Nora Bartels (Universität Osaka)

“Ôgai und die Religion – Weihnachten im Haus Meerblick” Vortrag von Prof. Klaus Kracht (Humboldt-Universität)

19. Dezember 2012
18:00 Uhr

Mori-Ôgai-Gedenkstätte
Luisenstr. 39
Berlin-Mitte

 

Apr 282012
 

Mittwoch, 29.8.2012, 9:00 Uhr, KOL-Hauptgebäude der Universität Zürich in der Rämistr. 71, Raum F109

Abstract:

Gesaku, zu deutsch »spielerische Werke« oder »im Spaß Gemachtes«, ist ein Begriff für verschiedene Arten von – teilweise illustrierter – Prosa der mittleren und späten Edo-Zeit, deren Kennzeichen Humor und ein ausladend-phantasievoller Umgang mit der Sprache ist. Inoue Hisashi (1934–2010), dessen Schaffen ihm nicht nur den Naoki-Preis und zahlreiche weitere Auszeichnungen, sondern auch ein ausgesprochen großes Lesepublikum verschaffte, greift in seinen Dramen, Romanen, Erzählungen und Essays Traditionen der Edo-Zeit auf, sei es im Stil, in der Themenwahl, oder indem er sich theoretisch wie historisch mit der Gesaku-Literatur und ihren Schriftstellern beschäftigt.

Inoue wurde in verschiedenen Zusammenhängen shin gesakusha (»neuer Gesaku-Literat«) genannt und hat, dieses Label ablehnend, sich selbst in einem Interview als nise-gesakusha, also als Nachahmung bzw. Fälschung eines Gesaku-Schriftstellers, bezeichnet. Wie aber ist die Bezeichnung shin gesakusha zu verstehen, die in der japanischen Literaturwissenschaft für eine Reihe höchst unterschiedlicher Schriftsteller bemüht wurde? Sind inhaltliche oder stilistische Merkmale hier Kriterium? Oder fließen noch andere Überlegungen ein? Läßt sich Gesaku als Genre definieren, und wenn ja, ist es sinnvoll, diesen Begriff für Literatur der Gegenwart zu benutzen? Zur Beantwortung dieser Fragen meiner Forschung führe ich eine philologische Analyse ausgewählter Werke Inoues durch. In meinem Vortrag stelle ich Passagen daraus geeigneten Ausschnitten der edozeitlichen Literatur gegenüber und zeige so Übereinstimmungen, aber auch Grenzen der Ähnlichkeit auf. Die Philologie bietet auf diesem Wege einen Schlüssel zum Verständnis der Literatur Inoues.

 

Japanische Version / 日本語:

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Mrz 162012
 
Bibliothek der Universität Osaka

Bibliothek der Universität Osaka

»Für einen globalen Horizont der Geisteswissenschaften« heißt das Motto des Studentenworkshops mit Rednern aus drei Universitäten, die Ende März in der Osaka-Universität zusammentreffen werden. Ich stelle dort mein Dissertationsthema vor unter dem Titel: ›Shin gesaku sha‹ Inoue Hisashi to Edo bungaku 「新戯作者」井上ひさしと江戸文学 (Der ›Neue Gesaku-Literat‹ Inoue Hisashi und die Literatur der Edo-Zeit). Der Eintritt ist frei.

Datum: 27. März 2012

Uhrzeit: 10-19:30 (mein Vortrag: 16:40–17:20)

Ort: Osaka Universität, Toyonaka-Campus, Student Commons, Kaihōgata seminar shitsu

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten im Workshop-Programm.

Jan 132012
 
Zürich Hauptgebäude

Zürich Hauptgebäude

Inzwischen steht das vorläufige Programm des 15. Japanologentages fest, der vom 28. bis 30. August in Zürich stattfinden wird. Im Rahmen der Sektion »Literatur I – Die Zukunft der Philologie«, geleitet von Frau Prof. Árokay und Herrn Prof. Quenzer, spreche ich am 29. August zu meinem Dissertationsthema »Gesaku im Werk von Inoue Hisashi«. Ich bin gespannt auf die anderen Vorträge freue mich auf einen Ausflug in den milden europäischen Sommer.