EAJS Doktorandenworkshop

Campus Frankfurt

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Es ist nun schon ein paar Monate her, aber der EAJS-Doktorandenworkshop, an dem ich im März 2013 teilnehmen konnte, wirkt nach, so daß ich ein wenig davon berichten werde.

Jedes Jahr organisiert die European Association for Japanese Studies (EAJS) in einer anderen europäischen Stadt einen Workshop für Japanologen, die sich gerade am Anfang oder in der Mitte ihres Dissertationsprojektes befinden. Finanziert wird das Projekt von der Toshiba International Foundation und der Japan Foundation; das heißt für die Teilnehmer, Anfahrtskosten bis zu 500 Euro, Verpflegung und Unterkunft werden bezahlt. Die Doktoranden kommen aus allen Gebieten der Japanologie und werden in unterschiedliche Sektionen eingeteilt, die jeweils von einem oder mehreren Professoren, die Experten in dem Gebiet sind, intensiv betreut werden.

Für mich war die Veranstaltung zunächst eine gute Gelegenheit, mein Thema einmal komplett zu durchdenken, in einen präsentationsfähigen Zustand zu bringen und das Ganze ins Englische zu übertragen. Im Verlauf des Workshops zeigte sich aber, daß ich mehr daraus mitnehmen würde können als einen bloßen Anlaß, mich neu zu sortieren. Die weitgefächerten Ausrichtungen der anderen Teilnehmer machten es notwendig, auf ganz andere Weise mein Thema zu besprechen, als ich es bisher gewohnt war, wodurch ich auch bemerkte, daß einige meiner Überlegungen noch unausgereift waren. Meine Betreuerin Frau Prof. Abe-Auestad hat mich außerdem während des Workshops und danach intensiv betreut, mir wichtige Hinweise gegeben und Kontakte zu Inoue-Experten hergestellt, die sich mittlerweile als sehr wertvoll herausgestellt haben. Auch der Verbindung zu den anderen jungen Forschern lebt – im Facebookformat – noch weiter fort. Wer also die Gelegenheit hat, an einem der folgenden Workshops teilzunehmen, möge das um Himmels Willen tun!

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