Beim Namen nennen

Sicherlich fragen Sie sich oft, was Sie Gutes für Übersetzer tun könnten. Sie ermöglichen schließlich Einblicke in fremde Literaturwelten, erklären Politik, Gesellschaft, Kultur und weiten die Horizonte; trotzdem stehen sie nicht nur im Schatten der Texte, die sie erzeugen, sie sind oft unsichtbar – und das buchstäblich buchstäblich. Obwohl Stunden, Wochen und Jahre investiert werden, um beispielsweise einen Roman zugänglich zu machen, werden Übersetzer nur äußerst selten bei Literaturangaben, geschweige denn auf dem Einband angegeben.

Wenn Sie sich das nächste mal fragen, was Sie Gutes für Übersetzer tun könnten: Gönnen Sie diesen unterbezahlten Idealisten wenigstens ihren Namen.

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