Inoue-Hisashi-Ausstellung im Kanagawa Museum of Modern Literature

Noch bis zum 9. Juni hat man in Yokohama die einmalige Gelegenheit, eine Ausstellung zu Inoue Hisashi zu besuchen. Das Kanagawa Museum of Modern Literature stellt dem Besucher in drei Räumen Bücher, Zeichnungen, andere Artefakte und viele Informationen über den Schriftsteller zur Verfügung. Wer, wie ich, schon immer einmal wissen wollte, wie Shows in dem …

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Inhaltsverzeichnisse der Essay-Bände Inoue Hisashis

Inoue Hisashis Essays wurden in zehn Bänden im Chūō kōron sha-Verlag veröffentlicht. Da es für meine Arbeit ohnehin von Nöten war, mir eine Übersicht darüber zu verschaffen und ich vermute, daß es auch für andere einen Nutzen haben könnte, poste ich hier die Inhaltsverzeichnisse. 井上ひさしのエッセイ集1-10の目次

Was hier geschieht, wenn hier nichts geschieht

In den nächsten zwei Jahren forsche ich an der Universität Osaka für mein Dissertationsthema, das den Arbeitstitel »Gesaku im Schaffen japanischer Schriftsteller der Gegenwart: Inoue Hisashis Beschäftigung mit der Literatur der späten Edo-Zeit« trägt. Genauer geht es dabei um folgendes:

Little Boy – Big Taifoon in Berlin

Natürlich passiert das jetzt, wo ich nicht mehr in Deutschland bin: Das Deutsche Theater in Berlin inszeniert Inoue Hisashis »Little Boy – Big Taifoon«, ein Stück, das bereits in Hannover auf europäischen Bühnen uraufgeführt wurde. (Dort wird auch interessantes Lehrmaterial dazu bereitgestellt.) Am 3. März ist Premiere – ich hoffe auf Rezensionen!

Santō Kyōdens »Kimyō zui« in der Vorlesung von Prof. Nobuhiro Shinji

Vom 19. bis 22. Dezember hielt der emiritierte Professor der Tōkyō-Universität, Nobuhiro Shinji 延広真治, an der Universität Osaka eine Intensiv-Vorlesung über Santō Kyōdens »Kimyō zui« 『奇妙図彙』. Das Buch enthält, nach einer kurzen Einleitung, eine Reihe Bilderrätsel, die aus Schriftzeichen oder alltäglichen Gegenständen in ungewohnter Perspektive entstanden sind und immer eine intelligente Wendung enthalten.

Inoue Hisashi – Kleiner biographischer Überblick

Der Name Inoue Hisashi wird in diesem Journal öfter fallen, doch ist er sicherlich nicht jedem Leser geläufig. Möchte man erfahren, wer das eigentlich ist, so – hilft einem auch diese kleine Biographie nicht weiter. Aber irgendwo muß der Anfang gemacht werden, und ein Überblick über sein Leben ist vielleicht nicht der schlechteste: Inoue Hisashi …

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Gesaku: Eine Literaturform der Edo-Zeit

Eine Bezeichnung, auf die ich in diesem Journal häufiger zu schreiben kommen werde, ist gesaku. Damit wiederholte Erklärungen entfallen können, soll hier kurz erklärt werden, was es mit diesem Wort auf sich hat. Gesaku 戯作 (andere Leseweisen sind kisaku, gisaku, kesaku) bedeutet wörtlich »im Scherz gemacht« und ist ein Oberbegriff für verschiedene Prosa-Textsorten, die in …

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Vortrag auf dem 31. Deutschen Orientalistentag

Mittlerweile stehen Datum, Zeit und Ort meines Vortrags auf dem 31. Deutschen Orientalistentag in Marburg fest. Alle Zuhörer sind herzlich willkommen: Freitag, 24. September 2010 9-10:30 (Block 3) Wilhelm-Röpke-Str. 6, Raum 03B07 zu meinem Vortrag mit dem Titel »Ich muß es anders übersetzen: Die Faust-Übersetzungen von Mori Ōgai und Guo Moruo«.

Inoue Hisashi: Der längste Name der Welt

Inoue Hisashis Werk umfaßt eine Reihe kurzer, oft heiterer Essays, von denen ich hier eines vorstellen möchte. Es stammt aus dem Buch Fu fu fu. Der längste Name der Welt Wenn ich an einem Roman oder an einem Drama zu arbeiten beginne, dann sind das, was mir oft unerwartet viele Schwierigkeiten bereitet, die Namen für …

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Gastauftritt: Inoue Hisashis „Tenpō Jūninen no Sheikusupia“

Am besten würdigt man einen Schriftsteller, indem man seine Werke bekannt macht. Dieser Eintrag wird ein Gastauftritt in gleich dreifachem Sinne. Zum ersten ist der ausgewählte Text weder von Goethe, Guo oder Mori, sondern von Inoue Hisashi. Zum zweiten habe nicht ich den Text übersetzt, sondern Nina Olligschläger, die eine wissenschaftliche Übertragung des Stückes mit …

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