
Melanchthonianum der Universität Halle
In diesem Jahr wurde der alle drei Jahre stattfindende Japanologentag in der Martin-Luther-Universität Halle ausgerichtet, und Japanologen kamen von hüben und drüben, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Freilich haftet solchen Veranstaltungen immer ein Hauch von Schaubudenhektik an: Es gilt schließlich, in zwanzig Minuten seine letzten Forschungsjahre zusammenzufassen, für Uneingeweihte aufzubereiten und – so vorhanden – die spannenden Aspekte herauszustellen. Daß diese Forschung sich auch eher selten mit den vorgegebenen Themen deckt, hindert natürlich nicht am Vortrag – Schlagwörter haben schließlich lange Haare, an denen man sie in solchen Situationen gut herbeiziehen kann.