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	<title>Kommentare zu: Faustverhunzung made in China</title>
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	<description>Arbeits- und Übersetzungsjournal</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 02:23:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kay Hermann</title>
		<link>http://www.nora-bartels.de/2009/08/faustverhunzung-made-in-china/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Kay Hermann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 14:01:41 +0000</pubDate>
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		<description>Na ja, andere Autoren ändern eben die Namen und das Setting soweit, dass man nicht mehr direkt erkennt, von was sie sich haben inspirieren lassen. Aber ist es so nicht viel ehrlicher, wenn man sich dazu bekennt, wessen Geschichte man verwurstet? Dramatiker wie Goethe haben zu ihrer Zeit auch fremde Stoffe verarbeitet, das Ergebnis ist eben nicht mehr das Original, sondern ein neues Werk, das durch die Rezeption des Originals entstanden ist.

Ich denke nicht, dass Shenlin Goethe verbessern, sondern eben nur seine (moderne) Version des Faust verwirklichen wollte. Und er bekennt sich zu seiner Quelle, vielleicht auch weil die Vorkenntnis des Originals seine Intentionen in der Bearbeitung nur noch deutlicher macht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na ja, andere Autoren ändern eben die Namen und das Setting soweit, dass man nicht mehr direkt erkennt, von was sie sich haben inspirieren lassen. Aber ist es so nicht viel ehrlicher, wenn man sich dazu bekennt, wessen Geschichte man verwurstet? Dramatiker wie Goethe haben zu ihrer Zeit auch fremde Stoffe verarbeitet, das Ergebnis ist eben nicht mehr das Original, sondern ein neues Werk, das durch die Rezeption des Originals entstanden ist.</p>
<p>Ich denke nicht, dass Shenlin Goethe verbessern, sondern eben nur seine (moderne) Version des Faust verwirklichen wollte. Und er bekennt sich zu seiner Quelle, vielleicht auch weil die Vorkenntnis des Originals seine Intentionen in der Bearbeitung nur noch deutlicher macht.</p>
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